Berichte
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Fortbildungsangebote
03 / 2011: LGS, Neuwied Beratungskompetenz
10 / 2010: Pfalzinstitut, Frankenthal Speed Stacking
11 / 2009: Pfalzinstitut, Frankenthal Salutogenese statt Burnout
02 / 2007: Pfalzinstitut, Frankenthal Dyskalkulie - Früherkennung und Therapie

03 / 2006: Pfalzinstitut, Frankenthal

Kommunikationstraining und Teamentwicklung im Klassenraum
03 / 2006: Frühfördertagung, Stuttgart Erziehungsstrategien auf dem Prüfstand
04 / 2005: Regionale Schule, Vulkaneifel/Lutzerath Kompetenzlernen in der Sekundarstufe 1, Schwerpunkt Kommunikation
01 / 2004: Pfalzinstitut, Frankenthal Eindrücke von der vierten Tagung des Arbeitskreises für Integration
02 / 2002: Bundesweiter Arbeitskreis "Integration" Erste Tagung des AK "Integration" in Bad Camberg
 
Umfragen / Daten
03 / 2007: Umfrage Umfrage zum beruflichen Werdegang von hörgeschädigten Schulabgängern
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2007 02: Pfalzinstitut, Frankenthal

02 / 2007: Pfalzinstitut, Frankenthal

Dyskalkulie - Früherkennung und Therapie

Textfeld: Die Wasserglasmethode – damit kein Kind an Mathe scheitert

 

 Der BDH-Ortsverband Frankenthal organisierte in Zusammenarbeit mit dem BDH-Landesverband Rheinland-Pfalz am 15.02.07 im Pfalzinstitut Frankenthal eine Fortbildung zum Thema „Dyskalkulie-Früherkennung und Therapie“.


Dr. Hiltrud Funk (Mitte), Leiterin der Einrichtung, sprach die Grußworte und hieß alle im Hause willkommen. Förderlehrerin Alexandra Fuchs (rechts), die neue Ortsverbandsvorsitzende von Frankenthal, begrüßte die Teilnehmer, die von weither -  aus Trier, Neuwied und Friedberg -  angereist waren, und stellte die Referentin vor. 

Dipl. Psych. Angelika Schlotmann (links), Leiterin eines Rechen-Therapie-Zentrums in Hirschberg (www.rechen-therapie-zentrum.de), referierte über ihre Erfahrungen mit rechenschwachen Kindern und präsentierte ihre „Wasserglasmethode“.

 „Kein Kind soll an Mathe scheitern“ lautet die Devise der Referentin. Rechenschwache Kinder sollten so früh wie möglich entdeckt und diagnostiziert werden, damit sie besonders gefördert werden können. An den Fingern abzählen, Rechentricks und stundenlanges Üben würden bei einem rechenschwachen Schüler nicht zum Erfolg führen. Zunächst sollten Grundfähigkeiten der mathematischen Logik und des mathematischen Denkens erlernt werden. Schlotmann möchte die Schüler vom „zählenden Rechner“ zum „denkenden Rechner“ führen, indem sie den Schülern mit Hilfe ihrer Wasserglasmethode die Vorstellung von Mengen vermittelt und somit Rechenoperationen erfahrbar macht. Ihr Erfolgsrezept ist das Prinzip der „Zauberschlucke“: in jedem Glas mit gefärbtem Wasser sind zehn Schlucke, wobei die Schlucke für Einer und das Glas für die Zehner stehen. Mit derselben Methode können später auch komplizierte Aufgaben mit Dezimalstellen oder Brüchen gerechnet werden. Die Psychologin ist überzeugt, dass mit der Wasserglasmethode rechenschwache Kinder die Bilder von Zahlen sehen und hören könnten, ohne abzuzählen.

 

 Die 95 Teilnehmer der Fortbildung, Förderlehrer, Regelschullehrer, Pädagogische Fachkräfte, Erzieher, Logopäden und Ergotherapeuten, konnten durch „Schütten“ von Rechenaufgaben die Methode erproben. Neugierde, Begeisterung, aber auch Skepsis machte sich im Lehrerzimmer breit. Ob es wohl mit den eigenen Schülern klappen wird, dies werden die Aufgeschlossenen und Experimentierfreudigen unter den Pädagogen selbst erfahren. 

Alexandra Fuchs, BDH-Ortsverbandsvorsitzende und Organisatorin dieser Fortbildung, hat mit ihrem Team zu einer angenehmen Atmosphäre und einem reibungslosen Ablauf der Tagung beigetragen.

Die gute Resonanz dieser Veranstaltung ist ein entscheidender Motivationsfaktor für die engagierten BDH-Mitglieder aus Frankenthal, die bereit sind, weitere Fortbildungen zu organisieren. 

Edith Costea
BDH-Landesverbandsvorsitzende, RLP
Frankenthal

  


Bildergalerie zur BDH-Fortbildung „Dyskalkulie-Früherkennung und Therapie“ am 15.02.2007 am PIH, FT
 



 

 

BDH-Ortsverbands- und BDH-Landesverbands-Mitglieder bei der Arbeit.

 
Für das leibliche Wohl sorgten die BDH-Mitglieder. Mit selbstgebackenen Kuchen, Muffins und frischen Brezeln wurden die Teilnehmer verwöhnt, dazu wurden Kaffee, Wasser (ungefärbt
J) und Säfte gereicht.
 

 Nein, zum Durstlöschen waren die Wasserflaschen nicht gedacht ….
 

 

…. aber Rechenaufgaben sollte man damit schütten!


... erscheint doch gleich logisch, oder?!
 


 

Experimentieren macht natürlich auch den großen Kindern Spaß!
 

 

 

Es gibt falsche, suboptimale und optimale Lösungen…
 

 
Na, wenn das keine optimalen Lösungen sind?!



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2006 03: Pfalzinstitut, Frankenthal

03 / 2006: Pfalzinstitut, Frankenthal

Kommunikationstraining und Teamentwicklung im Klassenraum

Zum zweiten Male hatte der BDH-Landesverband Rheinland-Pfalz zu einer Fortbildungsveranstaltung über "Kommunikationstraining und Teamentwicklung im Klassenraum" eingeladen.

Für die Tagung am 23. März 2006 konnte Edith Costea, die Landesvorsitzende, mit H. Heller und Th. Fischer zwei Referenten gewinnen, die nach einer umfassende Ausbildung bei dem bekannten Methodiker Klippert vom EFWI in Landau an ihren (Regel-)Schulen mit den Kolleginnen und Kollegen seit zwei, drei Jahren die Theorie in die Praxis umsetzen. 

Deshalb war es nicht verwunderlich, dass - auch wegen der Aktualität der Thematik - viele Anmeldungen aus den drei rheinland-pfälzischen Schulen für Hörgeschädigte in Frankenthal, Neuwied und Trier erfolgten.

Die praktischen Trainingseinheiten, Simulations- und Kommunikationsspiele begeisterten die Teilnehmer sehr, ließen aber auch die Notwendigkeit für die Reflexion des eigenen Handelns in Kommunikationsszenen und bei Absprachen erkennen. 

 

Allen Teilnehmern war klar, dass die Thematik an diesem einen Tag nur kurz angerissen werden konnte und weitere Fort- und Weiterbildungen, sei es durch den Berufsverband, durch das landeseigene IFB oder sei es schulintern, unbedingt notwendig sind, um den Anforderungen in der Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Kolleginnen und Kollegen besser gerecht zu werden.

 

Im Anschluss an die Fortbildungsveranstaltung fand eine Mitgliederversammlung statt, in der Edith Costea als Vorsitzende des BDH-Landesverbandes Rheinland-Pfalz wieder gewählt wurde. Herzlichen Glückwunsch!

 

Karl-Ludwig Profit, Frankenthal


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

03 / 2006: Frühfördertagung, Stuttgart

 

03 / 2006: Frühfördertagung, Stuttgart

Erziehungsstrategien auf dem Prüfstand

Jedes Jahr findet an der Immenhoferschule Stuttgart, Schule für Hörgeschädigte, eine Fortbildungsveranstaltung im Früherziehungsbereich statt.

 

Elf Mitarbeiterinnen der Frühförderung und des Integrativen Sonderkindergartens des PIH Frankenthal interessierten sich für das diesjährige Tagesthema „Erziehungsstrategien auf dem Prüfstand“.

 

Frau Dagmar Böhler-Kreitlow, in der Hörgeschädigtenpädagogik seit langen Jahren bekannt, leitet mittlerweile eine Erziehungsberatungsstelle in Luzern. Die Dozentin aus der Schweiz stellte die Kampagne „Stark durch Erziehung“, das Triple P Elterntraining, das Konzept der `Super Nanny´, das STEP Elterntraining und das Gordon-Training vor.

 

Sie formulierte die Zielvorstellung, unsere pädagogischen Handwerkskoffer mit neuem Rüstzeug zu füllen und forderte die Teilnehmer auf, sich aus den verschiedenen Erziehungsstrategien persönliche Schwerpunkte zu bilden.

 

Es gelang Frau Böhler-Kreitlow in der begrenzten Zeit die wichtigsten Thesen und Methoden der unterschiedlichen Ansätze zu vermitteln. Ihr Vortrag war lebendig und eindrucksvoll. Es gab viel Raum zur Diskussion. Gemeinsam wurden spezifische Probleme bei der Umsetzung der Programme in Familien mit Kindern mit Hörbehinderung erörtert und Besonderheiten in der Beratung hörgeschädigter Eltern besprochen. Informativ gestaltet sich regelmäßig auch der persönliche Austausch unter den Kollegen aus den verschiedenen Einrichtungen während der Mittagspause.

Auf dem Heimweg waren unsere „Frühförderkoffer“ schwerer. Wir tragen sie auch nächstes Jahr wieder gerne nach Stuttgart!

 

Katrin Braun-Krones

PIH, Frühförderung

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

04 / 2005: Regionale Schule, Vulkaneifel/Lutzerath

 

04 / 2005: Regionale Schule, Vulkaneifel/Lutzerath

Kompetenzlernen in der Sekundarstufe 1, Schwerpunkt Kommunikation

Am 15.April besuchten 13 Hörgeschädigtenpädagogen des Pfalzinstituts Frankenthal und der Friedrich-Wilhelm- Cüppers – Schule Trier eine Fortbildungsveranstaltung des BDH-Rheinland/Pfalz in der Regionalen Schule Vulkaneifel in Lutzerath.

Thema der Veranstaltung war die praktische Auseinandersetzung mit dem Thema "Methodentraining". Schulleiter Kurt Schenk erläuterte zu Beginn das von ihm im Unterricht angewandte Methodensystem.

 

 

 

 

Es lässt sich kurz mit den folgenden prägnanten Abkürzungen veranschaulichen: SyLT (Systematisches Lerntraining und PAS (Permanente Anwendung und Sicherung). Für die Hand des Lehrers werden von einem Autorenkollektiv Grundlagen zum Methodentraining und für den Schüler Arbeitshefte herausgegeben, so dass die praktische Umsetzung der vorgestellten Methoden im Klassenzimmer erfolgen kann. Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit Geschichtsunterricht zum Thema "Karl der Große" in der Klassenstufe 7 der Hauptschule und der Realschule zu erleben. Dabei wurden einzelne Methoden demonstriert, die der Verbesserung der kommunikativen und sozialen Kompetenz dienen. Das "Echospiel ist eine Methode zur Wiederholung des Unterrichtsstoffes, wobei konzentriertes Zuhören geübt wird. Neuen Unterrichtsstoff erlesen die Schüler sich häufig selbst. Nach der Lektüre bewiesen die Schüler ihre Textkompetenz mit kurzen Vorträgen und übten dabei das freie Sprechen. Gleichzeitig lernen sie so die Beiträge der Mitschüler zu beurteilen.

Noch anspruchsvoller erwies sich in der Realschule die Assoziationsmethode. Dabei sollen Begriffe aus dem Unterrichtsstoff bei den Mitschülern Assoziationen wecken, die sie auch erklären müssen. Eine überzeugende Präsentation mit Hilfe von Power Point ließ erahnen, dass die Schüler nicht nur das Thema beherrschen, sondern auch ausgezeichnet mit den elektronischen Medien umgehen können.

Nicht zuletzt dank der guten Organisation und des persönlichen Einsatzes von Herrn Direktor Schenk kann man auf eine sehr informative und praxisbezogene Fortbildungsveranstaltung zurückblicken.

Edith Costea

Helga Schleich

PIH Frankenthal, den 28.04.05


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

01 / 2004: Pfalzinstitut für Hörsprachbehinderte, Frankenthal

 

01 / 2004: Pfalzinstitut für Hörsprachbehinderte, Frankenthal

Eindrücke von der vierten Tagung des Arbeitskreises für Integration

(Leitung: Ada Jacobsen vom Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

02 / 2002: Bundesweiter Arbeitskreis "Integration"

 

02 / 2002: Bundesweiter Arbeitskreis "Integration"

Erste Tagung des AK "Integration" in Bad Camberg

Auf Initiative von Michael Schneider (Freiherr- von- Schütz- Schule, Bad Camberg) und finanziert durch den Berufsverband Deutscher Hörgeschädigtenpädagogen tagte im Februar 2002 erstmalig der Arbeitskreis Integration in Bad Camberg.

Vorgesehen ist, dass jeder Landesverband bzw. jedes Bundesland im Arbeitskreis durch ein Mitglied repräsentiert wird, so dass mit Michael Schneider als Koordinator 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammentreffen sollen. Verhinderte AK Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer sollten eine Vertreterin/ einen Vertreter für ihr Bundesland bestimmen. Bis auf Frau Matthews aus Mecklenburg-Vorpommern, die wegen Schneetreiben absagte, waren in der ersten Sitzung alle anwesend.

Folgende Teilnehmerinnen/Teilnehmer (Vertreterinnen und Vertreter) wurden aus den einzelnen Landesverbänden/Bundesländern in den AK geschickt:

Koordinator: Michael Schneider
Freiherr-von-Schütz-Schule Bad Camberg
LV Baden-Württemberg: Ada Jacobsen
Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen
LV Bayern: Dorothea Bauer
Privates Förderzentrum für Hörgeschädigte Bamberg
Vertreter: Thomas Lettner
Sonderpädagogisches Förderzentrum Hof/ Schwarzenbach
LV Berlin-Brandenburg:  Evelyn Plenzke
Wilhelm-von-Türk-Schule, Förderschule für Hörgeschädigte, Potsdam
Vertreterin: Anita Hänel
Gesamtschule "Westend", Eberswalde
LV Hessen: Katrin Lunemann
Freiherr-von-Schütz-Schule, Bad Camberg
LV Mecklenburg-Vorpommern: Gudrun Matthews
Gehörlosenschule Güstrow
LV Niedersachsen: Ulrike Röhmeyer
Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Osnabrück
LV Nord-West Helga Meyer
Schule für Hörgeschädigte Hamburg
LV Nordrhein-Westfalen: Marie-Luise Wille
Westfälische Schule für Schwerhörige Münster
Vertreterin: Utta Schäfer
Rheinische Schule für Hörgeschädigte Köln
LV Rheinland-Pfalz Edith Costea
Pfalzinstitut für Hörsprachbehinderte Frankenthal
LV Saarland Joachim Küster
Sonderpädagogisches Förderzentrum Neunkirchen
LV Sachsen Cornelia Danneberg
Johann-Friedrich-Jencke-Schule,
Schule für Hörgeschädigte, Dresden
Vertreterin: Birgit Kempe
Johann-Friedrich-Jencke-Schule,
Schule für Hörgeschädigte, Dresden
Sachsen-Anhalt Monika Kluge
Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Halberstadt
LV Schleswig-Holstein: Klaus Mangold
Staatliche Internatsschule für Hörgeschädigte Schleswig
Vertreterin: Anett Helbig
Staatliche Internatsschule für Hörgeschädigte Schleswig
Thüringen Martina Maye
Staatliche Förderschule für Schwerhörige/Gehörlose Erfurt

Ziel des AK ist es, ein Positionspapier zu erstellen, in dem die Grundsätze und Leitlinien der Unterstützung und Förderung integrativ beschulter hörgeschädigter Kinder und Jugendlicher zusammengestellt sind und in dem die Tätigkeitsfelder und Rahmenbedingungen der dort tätigen Lehrkräfte beschrieben werden. Zunächst wurden für die Arbeit sechs bis acht Sitzungen veranschlagt. Vier (22. bis 23. Februar.2002; 20. bis 21. September 2002; 24. bis 25. Januar 2003; 30. Januar bis 01. Februar 2004) haben bereits stattgefunden.

Den thematischen Schwerpunkt der ersten Sitzung bildeten die Berichte aus den Bundesländern über die rechtliche Grundlagen und die praktische Umsetzung der Beratungs- und Unterstützungsarbeit. Es zeigte sich, dass sowohl in den Verordnungen als auch bei den Begrifflichkeiten und in der praktischen Umsetzung große Unterschiede zwischen den Bundesländern bestehen.

Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Arbeitsfeld "Unterstützung und Förderung von integrativ beschulten hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen" stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewährte Beispiele aus der praktischen Beratungstätigkeit vor, so dass jeder 13 interessante Materialien für seine Stammschule und für die andere Schulen in seinem Bundesland erhielt. Die Präsentation der so genannten "Highlights" kam so gut an, dass beschlossen wurde, ihnen auf jeder Tagung einen Tagesordnungspunkt zu widmen.

Im Mittelpunkt der zweiten Sitzung stand die Erstellung von Aufgabenkatalogen für die Beratungslehrkräfte und für die Koordinatoren der Beratungsdienste. Intensiv wurde eine bundeseinheitliche Begrifflichkeit diskutiert. Die Kolleginnen und Kollegen einigten sich auf den Arbeitsbegriff "Integration".

Thema der dritten Tagung war der Nachteilsausgleich. Die Arbeitsgrundlage bildeten die Regelungen in den einzelnen Bundesländern. Dabei wurden viele unterschiedliche Sicht- und Verfahrensweisen diskutiert, was sich als sehr zeitaufwändig erwies. Die Ergebnisse wurden in die einzelnen Bundesländer, bzw. Landesverbände, und dort in die Integrationsteams getragen und diskutiert.

Im August 2003 legte Michael Schneider aus gesundheitlichen Gründen die Leitung des AK Integration nieder, so dass die geplante Tagung im September 2003 entfallen musste. Alle AK-Mitglieder und auch der Bundesvorstand des BDH waren sich einig, dass die begonnene Arbeit fortgeführt werden sollte.

Im Januar 2004 fand die vierte Tagung unter der Leitung von Ada Jacobsen (Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen) im Pfalzinstitut für Hörsprachbehinderte in Frankenthal statt. Um intensiver und effizienter arbeiten zu können, wurde das Arbeitstreffen auf das gesamte Wochenende (Freitag 14.00 Uhr bis Sonntag 12.00 Uhr) erweitert. Alle bisherigen Arbeitsergebnisse wurden in Arbeitsgruppen gesichtet und ergänzt. Das Thema "Nachteilsausgleich" konnte abgeschlossen werden, die Aufgabenkataloge für die Beratungslehrkräfte und die Koordinatoren der Beratungsarbeit stehen zur Einsicht zur Verfügung, dieser Bericht über die bisherige Arbeit des AK wurde geschrieben. Eine Auflistung aller bisher vorgestellten "Highlights" ist in Vorbereitung. Die Ergebnisse werden auf der Homepage des BDH veröffentlicht. Es ist der ausdrückliche Wunsch des AK, dass die Vorlagen kritisch geprüft und Veränderungs- oder Verbesserungsvorschläge der AK-Leitung mitgeteilt werden.

Die regelmäßigen Treffen im Arbeitskreis und die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat eine bundesweite Vernetzung nach sich gezogen, so dass auch zwischen den Sitzungen die Arbeit an den einzelnen Themen intensiv weitergeführt wird und ein reger und kontinuierlicher Austausch von Erfahrungen stattfindet

Edith Costea, Ada Jacobsen, Monika Kluge, Katrin Lunemann, Michael Schneider